Von Space-Girls bis zur Suppenfliege

Kinderfasching in Eichenrod wartete mit abwechslungsreichem Programm auf.

In Eichenrod heißt es zwar Kinderfasching, doch sind es bei dieser Veranstaltung nicht nur die Kinder, die alleine feiern, sondern auch Eltern und Großeltern, die kommen, um die »kleinsten Narren« zu bewundern, die sich wagen, auf der Bühne etwas darzubieten. Dafür gab es dann nicht nur viel Beifall, sondern auch Zugaberufe und Orden.

Nach dem Programm waren noch alle von der Freiwilligen Feuerwehr als Veranstalter zu Kaffee und Kuchen eingeladen und wer auf die Uhr beim nach Hause gehen schaute, stellte fest, dass seit Beginn am Nachmittag inzwischen über vier Stunden vergangen waren.

Das Programm, durch das Nanina Ziegler-Nutz führte, die dabei von Marlo Nutz und Marie Schötter unterstützt wurde, begann mit einem Tanz der Bienchen, die niedlich anzuschauen waren. Und die Freude bei den Zuschauern steigerte sich von Sekunde zu Sekunde bei dem Auftritt.

»Wie lange noch«, war immer wieder die Frage bei den Kindern, die auf einem Stuhl sitzend, eine Zeitung haltend, auf der Bühne zu sehen waren. Irgendwie schien etwas einfach »zu lange«, zu dauern. Endlich war die Zeit um, und die Akteure konnten alle das übergeschlagene Bein auf die andere Seite wechseln.

Aus Dirlammen waren die »Space-Girls« gekommen und begeisterten mit ihrem fantasievollen Schautanz.

Mia Wiegand und Henrik Greb waren der Ansicht, in einem feinen Lokal zu sitzen. Doch das Verhalten des Kellners ließ mehr als zu wünschen übrig. Eine Fliege und die Hand des Kellners in der Suppe, dafür dann noch einen höheren Preis wegen der Fleischbeilage zu verlangen, verärgerte die Kunden sicherlich; an dem Malheur auf der einen Seite hatten die Gäste sicherlich wenig Freude; das Publikum auf der anderen Seite freute sich aber über das Geschehen.