Satzungsmäßig „fit“ für die Zukunft präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr Hörgenau. Bei der Jahreshauptversammlung wurde eine Anpassung der Satzung vorgenommen. Diese war notwendig geworden, weil in Hörgenau eine Kinderfeuerwehr gegründet wurde.
In seinem Jahresbericht verwies Vereinsvorsitzender Danny Tamm auf 84 Mitglieder, wovon 31 Ehrenmitglieder sind. Die Einsatzabteilung umfasst 29 Personen. Vom Feuerwehrverein erwähnte Tamm die Teilnahme beim Feuerwehrjubiläum in Engelrod, die Erinnerung an einen Großbrand in Hörgenau beim sogenannten Brandtag, der gemeinsam mit dem Gesangsverein durchgeführt wurde. Im Dezember wurde erstmals von der Feuerwehr ein Glühweinabend veranstaltet. Für die Durchführung habe man viel Lob bekommen, stellte der Vereinsvorsitzende heraus. Am Ende des Jahres gab es noch eine Abschlussveranstaltung für die Einsatzabteilung.
Recht umfangreich waren die Einsätze, die die Einsatzabteilung abarbeiten musste. Wehrführer Helmar Höll verwies auf sechs Einsätze auf Ortsteilebene und in Verbindung mit der Alarmierung im Rahmen der Lautertaler Gruppe auf acht weitere Einsätze.
Im Übungsbereich wurden an einen Unterrichtsabend, sieben Geräteübungen und eine gemeinsame Nachtübung mit der Wehr Engelrod erinnert. „Insgesamt wurden so 230 Stunden im Übungsdienst und 60 Stunden im Einsatzdienst erbracht“, so Helmar Höll. Zusätzlich hätten die Atemschutzgeräteträger an der jährlichen Unterweisung sowie an den erforderlichen Streckendurchgänge in Alsfeld teilgenommen. Erfreulich zeigte sich der Wehrführer, dass die durchschnittliche Übungsbeteiligung gesteigert werden konnte. Fabian Greb habe den Führerschein Klasse C erworben und somit habe die Feuerwehr einen weiteren Fahrer für das Löschfahrzeug.
Rolf Meyer nahm für 30 Jahre Mitgliedschaft und Horst Peppler die Urkunde für 60 Jahre entgegen. Michael Zink (30 Jahre), Bernd Ruppel (50) sowie Robert Höll und Willi Schönhals (beide 60) erhalten die Ehrung nachgereicht.
Bürgermeister Lukas Becker ging auf die Einsätze ein, würdigte, dass die Einsatzkräfte immer wieder vor neuen Anforderungen stünden, und warb für weitere Mitglieder. Gemeindebrandinspektor Sebastian Wulff warb dafür, dass sich jüngere Personen in der Feuerwehr engagieren und Bereitschaft zeigen sollten, um später Führungsaufgaben zu übernehmen; im Bereich Atemschutzgeräteträger gebe es noch personellen Bedarf. Termine: „Brandtag“ am 24. Juli, 27. Dezember: Jahresabschlussessen. Der Glühweinabend ist noch nicht terminiert.