Knapp drei Stunden unterhaltsames Programm erlebten jetzt die Besucher im Dorfgemeinschaftshaus Eichenrod beim Faschingstreiben, zu dem die Freiwillige Feuerwehr eingeladen hatte. Eine Mischung von Tanz und Sketchen sowie dazwischen Unterhaltung durch eine Zwei-Mann-Kapelle sorgten für eine närrische Stimmung.
Das Sieben-Punkte-Programm begann mit einem Auftritt der Garde-Tanzgruppe vom TV Engelrod. Danach waren ein Mann (Henrik Greb und eine Frau (Mia Wiegand) zu sehen, die sich einen Besuch in einem feinen Lokal anders vorgestellt hatten. Dies lag am Kellner (Leo Wiegand), der nicht nur durch seinen schlechten Umgangston auffiel, sondern auch die Finger in der Suppe beim Servieren hatte...
Erstmals gab es auch ein richtiges Bühnenbild, das Viktoria Vollmöller, Katharina Greb und Dorothee Wiegand gemalt hatten und welches Moderator Peter Sukdolak lobend erwähnte. Dort prangte auch das Motto der Sitzung: »Auf der Eichenröder Alm sind wir daheim, drum lassen wir die Narren rein«.
Beim obligatorischen »Küsschen« für die weiblichen Mitwirkenden war Sukdolak, ehemaliger Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Eichenrod aber »außen vor«; stattdessen forderte das Publikum immer wieder »Robby«, nämlich den jetzigen Vorsitzenden Christoph Roth, nach vorne, um diese Aufgabe zu erledigen.
Etwas für die Augen war der Tanz der Garde von Dirlammen, die schon seit Jahren immer wieder beim närrischen Treiben in Eichenrod dabei ist.
Nicht mit einem Tanz, sondern mit einem Sketch war das Männerballett dieses Jahr dabei. Die beiden Freunde (Peter Sukdolak und Matthias Wiegand) feierten den Junggesellenabschied beim Wirt (Thomas Möser). Peter war den Frauen dabei sehr zugetan; Matthias dagegen als zukünftiger Ehemann treu solange er noch nicht reichlich den Alkohol genossen hatte. Seine Freundin Sabine hatte gewisse Damen verpflichtet, um die Treue ihres zukünftigen Gatten auf die Probe zu stellen; dabei kamen die Damen (Danny Damen, Uwe Ruppel, André Hedrich, Ralf Wiegand und Mark Bohn) zum Einsatz.
Drei Männer beim »Geschäft«; da werden alle Hände gebraucht, besonders wenn einer rauchen möchte und die Zigarette angezündet werden muss. Die Fantasie der Zuschauer wurde hörbar angeregt, denn über das, was Tim Ruppel, Fionn Jöckel und Philipp Stojanek zeigten, durfte kräftig gelacht werden.
Viktoria Vollmöller, Katharina Greb, Mariann Carle und Mia Wiegand hatten sich für ihren Auftritt einen Umhang mit bunten LED-Leuchten übergezogen, was bei völliger Dunkelheit im DGH für spektakuläre Effekte sorgte.
Zum Schluss des bunten Treibens im Dorfgemeinschaftshaus sorgte dann noch die traditionelle »Jahresschau«, präsentiert von Timo Hansel, Alexander Greb und Simon Hansel, wieder für viele Lacher.
Diese blickten auf das Dorfgeschehen und berichteten dabei von Schlüsselverlust, Pech, welches sich bei Landwirten und Nichtlandwirten eingestellt hatte, darüber, was so alles an der Kirmes passierte, dass ein Rasenmäher mit Diesel gefüllt wurde und die Bestellzettel für das Beutelches-essen aus Versehen wieder als Werbe-Flyer in die Briefkästen wanderten.