In kleineren Gemeinden gibt es bisweilen Probleme bei der Tageseinsatzbereitschaft, sprich: Unter der Woche sind in den betroffenen Ortschaften nicht mehr genügend Einsatzkräfte vorhanden, um einen Einsatz abarbeiten zu können. Deshalb sollen künftig auch über die Grenzen des jeweiligen Ortes hinaus, Löschzüge gebildet werden, um Einsatzkräfte zur Verfügung zu haben. Dies erläuterten der stellvertretende Kreisbrandinspektor Hubert Helm sowie der stellvertretende Lautertaler Gemeindebrandinspektor Pascal Fischer im Rahmen der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Meiches.
Noch 21 Aktive bilden die Einsatzabteilung der Feuerwehr Meiches, teilte Vorsitzender Boris Geist in seinem Jahresbericht mit, als er auf einen Mitgliederstand von insgesamt 144 sowie 63 passiven Mitgliedern und 60 Ehrenmitgliedern verwies.
Vereinsmäßig sieht es dagegen bei der Feuerwehr besser aus. So berichtete der Vorsitzende unter anderem von einem – auch finanziell – erfolgreichen Brunnenfest, das von der Vereinsgemeinschaft durchgeführt wurde. Veränderungen gab es beim Spritzenhausfest. Dieses wurde, auch aufgrund der räumlich beengten Situation an den Festplatz, verlegt. Es heißt seit Kurzem überdies „Feuerwehr-Familienfest“. Der Zweck, die Arbeit der örtlichen Feuerwehr der Bevölkerung nahezubringen, bleibt aber erhalten.
Das an das Feuerwehrgerätehaus angrenzende, nicht mehr genutzte Backhaus, wird künftig der Feuerwehr als Lagerraum dienen. Deshalb wurden schon Regale angeschafft, die zeitnah aufgestellt und bestückt werden sollen. Die Feuerwehr zeichnete weiterhin für einen Tag bei den Lautertaler Ferienspielen verantwortlich. Worte des Dankes gab es für Christian Hanke, der alle drei Eingangstüren des Feuerwehrhauses aufgearbeitet und neu gestrichen hat.
„2025 wurde die Wehr zu insgesamt sieben Einsätzen gerufen“, stellte Wehrführer Maximilian Stier heraus. Dabei handelte es sich jeweils um zwei Brandeinsätze, Hilfeleistungen und zwei Sicherheitsdienste sowie einen Fehlalarm. Die 14 Übungstermine teilten sich in drei theoretische Unterrichte, zehn praktische Übungen und einen Kameradschaftsabend auf. Die durchschnittliche Beteiligung lag bei acht Personen. „Da dies ein Rückgang zum Vorjahr ist, sollten wir für die Zukunft wieder eine Stärke von mindestens zehn Teilnehmern pro Übung anstreben“, wünschte sich der Wehrführer und lobte in diesem Zusammenhang Peter Hartmann und Frederik Stier für die vorbildliche Übungsbeteiligung. Erfreulich sei, dass die Freiwillige Feuerwehr von Meiches über neun Atemschutzgeräteträger verfüge, von denen acht einsatztauglich seien. Damit nehme man in Lautertal eine Vorbildfunktion ein. Weiter wurde erwähnt, dass Andreas Greb mit einem Lehrgang „Instruktor“ Motorkettensäge und Frederik Stier mit einem Maschinistenlehrgang und einem Lehrgang THVU wichtige Qualifikationen erworben hätten.
Mit Sorge schaut die Wehr auf das Mannschaftstransportfahrzeug, das nach mittlerweile 32 Jahren durch die Hauptuntersuchung gefallen ist. Glücklicherweise habe sich eine Person bereiterklärt, sich um die notwendige Reparatur zu kümmern. Mittelfristig werde die Feuerwehr aber wohl ein günstiges Ersatzfahrzeug erwerben müssen.
Weiterhin wurden Armin Wolf und Klaus Hartmann, zu Ehrenmitgliedern ernannt. Geehrt wurde auch Andreas Greb, der ein Präsent für den erfolgten Lehrgangsbesuch erhielt. Als Übungseifrigster wurde Peter Hartmann gewürdigt.