Neue Wasserleitung

Hopfmannsfeld: Arbeiten an K 111 – Bis Mitte des Jahres gesperrt.

Im April vergangenen Jahres begannen in Hopfmannsfeld die Bauarbeiten für die Sanierung der Ortsdurchfahrt von Eichenrod kommend in Richtung Frischborn. Das Gemeinschaftsprojekt von Hessen Mobil und der Gemeinde Lautertal betrifft die Straße „Am Hag “. Die Kreisstraße 111 musste komplett gesperrt werden.

„Sanierung“ trifft allerdings nicht ganz den Kern der Sache: Die Straße und auch die Gehwege werden komplett erneuert, da bei dieser Baumaßnahme das Kanalnetz im Rahmen der Eigenkontrollverordnung entweder im Inlinerverfahren oder in offener Bauweise umfassend so hergestellt wird, dass der Kanal wieder seinen Zweck erfüllen kann. Komplett erneuert werden die Wasserversorgung in der Straße und dabei auch die Hausanschlüsse. Danach soll noch eine partielle Kanalsanierung in der Straße „Galgenweg“ erfolgen.

Kosten: 2,3 Millionen Euro

Insgesamt 2,3 Millionen Euro sind für diese Maßnahmen vorgesehen. 1,6 Millionen Euro muss die Gemeinde Lautertal aufbringen und 700 000 Euro werden vom Vogelsberg als Baulastträger der Kreisstraße aufzubringen sein. Ein wichtiger Termin war die Überprüfung der neuen Hauptleitung auf Dichtigkeit, und diese wurde ebenso desinfiziert.

Da alles wie vorgesehen funktioniert hat, soll Anfang dieser Woche die neue Wasserleitung wieder an die Hauptleitung angeschlossen werden. Damit konnten schon die ersten Arbeiten für die Wiederherstellung der Straße begonnen werden. Bis Mitte des Jahres wird die Ortsdurchfahrt noch gesperrt sein. Die noch verbleibenden Arbeiten im „Galgenweg“ erfordern keine Sperrung der Ortsdurchfahrt mehr.

Bürgermeister Lukas Becker geht davon aus, dass der Kostenrahmen nur geringfügig überschritten werden wird. Grund hierfür ist eine Felsformation, auf die man gestoßen ist, und die zusätzliche Stemmarbeiten notwendig machte. Da im Vorfeld der Arbeiten bekannt war, dass es Probleme mit „gewachsenem“ Fels geben könnte, habe man dies bei der Festsetzung der möglichen Baukosten entsprechend berücksichtigt, so der Bürgermeister, und sei so vor großen Überraschungen verschont geblieben.