Hebesätze für Lautertal festgelegt

Aus der Gemeindevertretung.

Bevor der Lautertaler Haushalt, dessen Entwurf am Mittwochabend durch Bürgermeister Lukas Becker (SPD) in die Gemeindevertretung eingebracht wurde (unsere Zeitung berichtete), verabschiedet werden kann, mussten auf der Sitzung zunächst noch die neuen 2025er Hebesätze für die Grundsteuer A und B durch die Gemeindevertreter festgesetzt werden.

Der Haushaltsentwurf kalkulierte vorbehaltlich der Zustimmung mit den aufgrund der Grundsteuerreform 2025 seitens des Gemeindevorstandes vorgeschlagenen Sätzen von 250 Prozent (Grundsteuer A) und 300 Prozent (Grundsteuer B). Sowohl SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Hansel als auch CDU-Fraktionschef Andreas Georg einigten sich nach einer kurzen Sitzungsunterbrechung darauf, den Vorschlägen des Gemeindevorstandes zu folgen. Man wolle nicht durch höhere Sätze die Landwirtschaft überproportional belasten, so Hansel, und generell Steuererhöhungen vermeiden, wie Georg ergänzte. Die UBG-Vertreter schlossen sich dieser Meinung an und so wurden die neuen Hebesätze einstimmig beschlossen.

Funkmast-Standort wird verpachtet

Ebenso einstimmig wurde die Einstellung des Bauleitverfahrens des Bebauungsplans »Östlich Leimenkaute« in Dirlammen beschlossen, da im Rahmen der Bestandsaufnahme für die Umweltprüfung ein geschütztes »Mageres Flachland-Mähwiesen«-Biotop festgestellt wurde.

Ferner wurde einstimmig beschlossen, den 450 Quadratmeter großen Funkmast-Standort am Hochbehälter Hörgenau zu verpachten anstatt ihn komplett zu verkaufen.

Der Waldwirtschaftsplan für 2025 wurde zur weiteren Beratung in den Haupt- und Finanzausschuss überwiesen.