twas mehr Besucher hatten sich die Verantwortlichen von „Hopfmannsfeld Aktiv!“ beim 11. Handwerker- und Brauchtumsmarkt gewünscht. Trotzdem hatten doch immerhin über 100 Besucher am vergangenen Sonntag den Weg in das Dorfgemeinschaftshaus gefunden, um sich für den Frühling Inspirationen zu holen.
Bärbel Rollwagen gab am Spinnrad einen Einblick auf frühere Zeit zur Verarbeitung von Wolle. Sehr schön gestaltete Blumenarrangements, sowie Accessoires für Haus, Hof und Garten sowie Honig oder Met waren im Angebot der Aussteller. Eine Seilerei war ebenfalls aufgebaut, die einen aufschlussreichen Einblick in dieses fast ausgestorbene Gewerbe gab. Außerdem waren Selbstvermarkter mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten sehr gefragt und es gab Wurst von Schwein und Ziege, zudem noch Ziegenkäse und Ziegen-Dauerwurst. Am Nachmittag wurden zudem noch Kaffee und Kuchen angeboten.
Beim Dorfrundgang, der ebenfalls im Rahmen der Veranstaltung über 40 Teilnehmer fand, berichteten Hubert Straub und Otto Winterholler kurzweilig über die Geschichte der bedeutendsten Gebäude des Dorfes. Dabei ist Hopfmannsfeld mit 22 Denkmälern eine der Fachwerkperlen in Lautertal.
Zur Tradition der Ortsbegehung gehört auch der Besuch des ehemaligen Gerichtshauses – dem sogenannten „Scheiche-Haus“ von Uta und Hubert Straub, die im umgebauten landwirtschaftlichen Teil des Gebäudes eine Ferienwohnung eingerichtet haben. In der umgebauten Scheune des Hauses standen die Weine aus dem hauseigenen Wingert bereit, der unter dem Namen „Hopfmannsfelder Südhang“ auch in diesem Jahr mit seinem Geschmack begeisterte. So blieben die Besucher noch einige Zeit zusammen, um sich mit den Gastgebern Uta und Hubert Straub auszutauschen.
Stefan Jöckel, der mit seinem Team von Hopfmannsfeld aktiv die Veranstaltungen vorbereitet hatte, zeigte sich, trotz der etwas niedrigeren Besucherzahl, zufrieden. „Dank des Einsatzes von unseren Mitgliedern und weiteren Helferinnen und Helfern, konnten wir den Brauchtumsmarkt wieder durchführen“, so Jöckel. Reiner Seibert, der einen Stand der Nachbarschaftshilfe Lautertal betreute, zeigte sich erfreut über das Interesse. „Wir konnten heute mit Dorothea Spornitz das 200. Mitglied begrüßen. Sie will auch als Helferin bei uns mitarbeiten. Die Aufgaben werden in Zukunft eher mehr und nicht weniger für die Frauen und Männer der Nachbarschaftshilfe Lautertal“, so Seibert abschließend.