»Feuerwehrmann des Jahres« gekürt

Sitzung der Feuerwehr Eichelhain.

Dass die Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr von Eichelhain trotz zahlreicher Tagesordnungspunkte schnell absolviert war, lag sicherlich daran, dass es im Einsatzbereich eher ein ruhiges Jahr und nur wenig zu berichten war. Dagegen wurde im Vereinsbereich besonders das 90-jährige Bestehen im vorigen Jahr noch einmal in Erinnerung gerufen. Neben dem Fest wurden auch zahlreiche Stunden an Eigenleistung für die neue Fahrzeughalle geleistet.

Die Leitung der Versammlung lag in den Händen des zweiten Vorsitzenden Max Ruppel, der auf 102 Mitglieder verwies, die sich auf 17 Ehrenmitglieder, 61 fördernde und 24 aktive Mitglieder aufteilen. Weiterhin wurde ein Ferienspieltag durchgeführt.

Wehrführer Marcel Isaakson verwies auf einen Unwettereinsatz zu Beginn des vergangenen Jahres, bei dem sechs Einsätze im Ortsteil abgearbeitet werden mussten. Isaakson bedankte sich für die Bereitstellung von Radlader und Schlepper zum Transport der Sandsäcke.

»Das Jahr 2024 war geprägt vom Bau der Fahrzeugbox und dem 90-jährigen Jubiläum«, so Isaakson und verwies auf das größte Bauprojekt für die Feuerwehr, wobei man fast 90 Prozent an Eigenleistung erbracht habe. Trotzdem kamen noch 180 Stunden an Ausbildung dazu. Die durchschnittliche Übungsbeteiligung lag bei neun Personen. Einen Truppführerlehrgang schlossen Max Ruppel und Jonas Hofheinz ab.

Max Ruppel hatte die Aufgabe übernommen, Hartmut Rasch und Werner Gieß zu neuen Ehrenmitgliedern zu ernennen. Wehrführer Marcel Isaakson schließlich nahm die Beförderung von Max Ruppel und Jonas Hofheinz zum Hauptfeuerwehrmann vor, und Thomas Ruppel wurde die Auszeichnung zum »Feuerwehrmann des Jahres« zuteil.

Mitgliedsbeitrag wird erhöht

Zwar konnte durch die Festveranstaltung der Kassenbestand erhöht werden, wie der Jahresbericht von Rechner Luka Schindler auswies, aber schon in der Vergangenheit zeichnete sich die notwendige Erhöhung des Beitrages ab. Einstimmig votierten die anwesenden Mitglieder für eine Erhöhung von zwölf auf 24 Euro.