Nach den letzten Glockenklängen am Ersten Advent zogen die Protagonisten des Adventgottesdienstes in die Engelröder Kirche ein. Nicht nur Pfarrer Jürgen Pithan, sondern auch die Mitglieder der Laienspielgruppe, die sich in diesem Jahr wieder zusammengefunden hatten, um mit einem Krippenspiel für Erwachsene, die Adventszeit einzuläuten.
»Es hat geklappt«, so Pfarrer Pithan, weil es Menschen gegeben habe, die gesagt haben, »dann machen wir es«. Hinführend zum folgenden Krippenspiel, meinte Pfarrer Pithan, dass es keine dreieinhalb Wochen mehr dauere und man habe Weihnachten. Auch die Seele solle innerlich auf Weihnachten eingestellt werden.
Das Spiel begann mit einem Streit zwischen einem Mann und seiner Tochter mit der Aussage des verärgerten Erwachsenen »Ich habe nichts mehr mit ihnen zu tun«, und bezog sich auf den Heiligen Abend in der Familie.
Ein Esel und ein Känguru, wollten sehen, wie Menschen Weihnachten feiern. Weil sie für Menschen unsichtbar sind, stand diesem Ansinnen nichts im Wege. Sie stellten fest, dass bei den Menschen jeder in seiner eigenen Welt gefangen ist, dass Menschen alles haben was sie brauchen, dies aber leider nicht wissen. Keiner redet, keiner spricht, keiner lacht und die Mutter ist gestresst, weil für sie die meiste Arbeit übrig geblieben ist. Irgendwie schaffen es die Menschen dann doch wieder zueinander zu finden, stellen fest, dass Weihnachten früher schöner gewesen sei und der Zusammenhalt und die Nähe, das größte Geschenk sei, welches man sich gegenseitig machen könne.
Pfarrer Jürgen Pithan bedankte sich bei Christian Heuser dafür, dass es weiter gehe und stellte erfreut fest, dass Heuser ihm noch von vielen Ideen für weitere Krippenspiele berichtet habe.
Nicht nur als Schreiber, sondern auch als Musiker ist Christian Heuser bekannt, und bei einem eigenen Musikstück hat er die Idee zum diesjährigen Krippenspiel gehabt. Dieses wurde gespielt und soll auch voraussichtlich in den kommenden Gottesdiensten in Engelrod noch einmal zu hören sein.
Mitwirkende: Beate Golle, Inka und Astrid Hoffmann, Anke und Friedrich Peppler, Karl-Heinz Hansel, Sandra und Noah Jöckel, Annika und Maja Fischer, Katja Heuser und Christian Heuser. Für die Technik zeichneten Leo Wiegand, Henrik Greb und Frederic Stier verantwortlich.