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Windkraftanlagen in vier Gemarkungen
Gegen Bau der Windräder bei Meiches liegen Klagen vor.
Der Regierungspräsident in Gießen hat der Gemeinde Lautertal telefonisch mitgeteilt, dass eine Klage gegen die Genehmigung dreier Windenergieanlagen in der Gemarkung Meiches eingereicht wurde.
Als ein Punkt werde bemängelt, dass zu weiträumig von der Festsetzung des RP abgewichen worden sei, ohne dass die Regionalversammlung beteiligt wurde. Die UBG/Grünen-Fraktion hatte eine Anfrage zum Stand des Verfahrens bei der Errichtung von Windkraftanlagen an den Gemeindevorstand gestellt, die Bürgermeister Heiko Stock in der Gemeindevertreterversammlung beantwortete.
Jetzt werde die Regionalversammlung letztendlich am 1. September über den Abweichungsantrag entscheiden. Das Verwaltungsgericht habe den im Weg einer Zwischenreglung beantragten vorläufigen Baustopp abgelehnt. Die "Hessen-Energie" und die "Bürger-Wind" Ulrichstein errichten in der Gemarkung Meiches drei Anlagen. Die Gemeinde bekommt je errichtete Anlage im Jahr ein Entgelt in Höhe von 8 000 Euro. In den Gemarkungen Dirlammen, Hörgenau und Engelrod möchte die "juwi-Wind" drei Anlagen bauen. Nach Information des RP, so Stock, laufe das Genehmigungsverfahren, es fehlten noch weitere Unterlagen des Antrag stellers. Bis zur geplanten Bürgerversammlung am 9. November, in der auch Windenergie ein Thema sein werde, sollten weitere Informationen vorliegen. Die Gemeinde bekommt laut Bürgermeister Stock in diesem Fall gemäß des Gestattungsvertrags für die beiden auf Gemeindegrund errichteten Anlagen pro Anlage im Jahr 12 000 Euro, für die Wegegestattung für jede der drei Anlagen im Jahr 5 000 Euro und für den Kabelgestattungsvertrag ebenfalls jeweils 5 000 Euro.
02.09.2011
