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Lautertaler CDU informierte sich über Windkraft-Ausbau – Interkommunales Projekt mit Ulrichstein
Zwischen der Gemeinde Lautertal und der Stadt Ulrichstein existiert ein interkommunales Projekt „Windenergie“. Hierbei sollen auf der Fläche der beiden Gemeinden insgesamt sieben Windkraftanlagen entstehen.
Deshalb hat sich die CDU Lautertal mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Helmut Hanisch an der Spitze in der Gemarkung Meiches getroffen, um sich über die geplanten Anlagen informieren zu lassen.
Im Beisein von Lautertals Bürgermeister Heiko Stock und des Ulrichsteiner Bürgermeisterkandidaten Edwin Schneider erläuterte der Geschäftsführer der BürgerWind KG Ulrichstein, Erwin Horst, die Maßnahme. Danach gehören von den sieben Anlagen drei der „Bürgerwind“, der Rest einer Tochtergesellschaft der OVAG.
Die Anlagen, von denen drei auf Lautertaler Gebiet stehen, haben eine Nabenhöhe von 138 Metern, der Rotordurchmesser beträgt 82 Meter. Nach den Worten von Erwin Horst geht man von einer Jahresleistung von sechs Millionen Kilowattstunden aus, die jedes der 2,3-Mega-Watt-Windkrafträder im Jahr erzeugen wird. Dies bedeute, dass drei Anlagen der „BürgerWind“ insgesamt Strom für rund 30 000 Haushalte erzeugen könnten.
Von den 137 Kapitalgebern wurden 11,7 Millionen Euro erbracht. Rund 70 davon wohnen in Lautertal oder Ulrichstein, so Erwin Horst. Was die CDU-Mitglieder freute, war die Aussage des Geschäftsführers, dass im ersten vollen Betriebsjahr eine Gewerbesteuer in Höhe von 60 000 bis 73 000 Euro für alle Bürgerwind-Anlagen anfallen werde.
Fraktionsvorsitzender Helmut Hanisch dankte dem Geschäftsführer für seine Ausführungen und verwies darauf, dass man in Lautertal den erneuerbaren Energien sehr positiv gegenüberstehe. Dies werde daran deutlich, dass auf dem gemeindlichen Bauhof eine Photovoltaikanlage installiert sei und auch private Maßnahmen ermöglicht würden. Man stehe der Einbeziehung bisher landwirtschaftlich genutzter Flächen für Photovoltaikanlagen positiv gegenüber. Deshalb sei man für solche Informationen sehr dankbar.
Es werde deutlich, dass die Gemeinde Lautertal im Bereich der regenerativen Energieüber das normale Maß hinaus aktiv sei.
23.09.2011
