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Harald Katzer ist der "Fire-Ironman"
Zehn Teilnehmer beim Wettbewerb in Engelrod.



Zum dritten Mal richtete die Freiwillige Feuerwehr Engelrod ihren "Fire-Ironman" aus, der mit zehn männlichen Teilnehmern gut besetzt war. Krankheitsbedingt starteten vier Ausdauersportler weniger als im Vorjahr.
Es war eine sportliche Herausforderung für diese zehn gut durchtrainierten Triathleten, die zunächst 50 Meter zu schwimmen hatten, dann mit dem Fahrrad 15 Kilometer zurücklegen mussten und schließlich drei Kilometer zu laufen hatten. Die Feuerwehr mit Wehrführer Michael Merschrod hatte mit Peter Leidorf und Dietmar Stertz zwei erfahrene Wettkampfleiter.
Gestartet wurde in der Rebgeshainer Gemarkung, wo an der Teichanlage von Hartmut Möller 50 Meter geschwommen werden mussten. Eigentlich sollte dies den "hartgesottenen" Männern aus Engelrod, Rebgeshain, Lanzenhain, Hopfmannsfeld und Bobenhausen keine Schwierigkeiten machen. Dennoch war bei einigen Schwimmern schon mal beim Einsteigen in den Teich ein leichtes "Schaudern" zu sehen, schließlich hatte das Wasser keine Spitzentemperatur. Ohne Pause und Vorbereitung ging es dann auf die 15 Kilometer lange Radfahrdistanz durch Rebgeshainer und Engelröder Fluren. Auch der Übergang vom Radfahren auf das Laufen klappte bei den Teilnehmern sehr gut, die Räder wurden beim Feuerwehrgerätehaus abgestellt, dann wurden drei Kilometer um das Dorf gelaufen.
Wer nach Zieleinlauf noch Kraft, Kondition und Trinkvermögen hatte, der konnte beim abschließenden 15-minütigen Getränke-Wettbewerb nach Möglichkeit noch eine Zeitgutschrift für das Gesamtergebnis einheimsen.
Das Lautertaler DRK musste nicht eingreifen, Die Läufer waren dankbar für eine lautstarke Unterstützung durch die zahlreichen Ironman-Besucher.
Sieger dieses "3. Fire-Ironman" wurde der Hopfmannsfelder Harald Katzer, der einschließlich seiner Zeitgutschrift mit 44:44 Minuten deutlich gewann. Vorjahressieger Tobias Greb aus Engelrod landete diesmal mit 47:02 Minuten auf Platz zwei, Dritter wurde mit Peter Klausing ebenso ein Engelröder Triathlet; er lag nur 35 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten. Der Sieger bekam als Preis 60 Euro, der Zweitplatzierte bekam 40 Euro, der Drittplatzierte 20 Euro.
23.08.2011
